Schulungspflicht AI Act

mit Prof. Dr. Simon Nestler

KI-Kompetenz ist Pflicht geblieben, aber eine mildere: was der Artikel seit Juli 2026 verlangt und was nicht.

Zusammenfassung

Seit dem 2. Februar 2025 gilt Artikel 4 des AI Act. Lange lautete er: Wer KI einsetzt, muss bei seinen Leuten ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherstellen. Dieser Satz ist überholt. Am 8. Juli 2026 ist die Verordnung (EU) 2026/1744 erschienen, der Digital-Omnibus zur KI, in Kraft seit dem 27. Juli 2026. Sie fasst Artikel 4 neu, und die Änderung steckt in einem Wort: Aus sicherstellen wird fördern. Anbieter und Betreiber müssen Maßnahmen ergreifen, die KI-Kompetenz unterstützen — und der geänderte Text stellt ausdrücklich klar, dass niemand ein bestimmtes Kompetenzniveau einer einzelnen Person garantieren muss. Praktische Beispiele will die Kommission nachliefern. Aus einer Ergebnispflicht ist damit eine Bemühenspflicht geworden. Das nimmt Druck weg, nicht die Aufgabe: Der Maßstab verschiebt sich von der Person auf die Organisation. Nicht mehr die Frage, ob diese Mitarbeiterin kompetent ist, sondern ob Sie etwas getan haben, das Kompetenz unterstützt — und ob Sie es beschreiben können. Genau das ist der Punkt, an dem eine Weiterbildung sich beweisen muss, die nicht vom Rechtsdruck lebt. Die Human-AI Masterclass war nie als Pflichterfüllung gebaut. In sechs Wochen entwickeln Ihre Mitarbeitenden eine eigene KI-Leitlinie an echten Aufgaben aus dem eigenen Arbeitsalltag: sechs dokumentierte Entscheidungen, die zeigen, dass hier jemand durchdacht mit KI arbeitet. Auf Wunsch mit Abschlussprüfung und Zertifikat. Die Schulung zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 AI Act erfüllt die Vorgabe damit nicht über eine Teilnahmebescheinigung, sondern über ein Ergebnis, das sich vorzeigen lässt. Die Human-AI Masterclass ist die Schulung zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 AI Act, aus der dieses Video stammt: sechs Wochen, sechs Entscheidungen, am Ende eine eigene KI-Leitlinie.

Where digital learning flows

Digitales Lernen gelingt, wenn…

Authentizität

… Lehrende und Lernende einander auf Augenhöhe begegnen

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Mitgestaltung

… Menschen den Mut haben, eigene Antworten zu finden

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Exzellenz

… Qualität und Prägnanz den Unterschied machen

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Weitblick

… digitale Technologien Wissen zugänglich machen

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Kreativität

… nicht nur der Inhalt, sondern auch die Methode inspiriert

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Inhalte

Die Schulung zur KI-Kompetenz nach Artikel 4 AI Act ist Teil der Human-AI Masterclass. Die Human-AI Masterclass besteht aus sechs Modulen, eines pro Woche, dazu der Einstieg und der Abschluss. Jedes Modul endet mit einer Entscheidung Ihrer Leitlinie: Grundhaltung, Sichtbarkeit, Auftrag, Prüfregel, Grenze und Team. Dazu in jedem Modul ein Baustein des AI Act und ein Werkzeug mit dem Auswahlkriterium dahinter. Quizze und Pausen sind hier nicht aufgeführt.

Los geht's

Willkommen
Ihr Kursziel
Der Wochenrhythmus
Zeit und Aufwand
Ihr Ausgangspunkt

Woche 1 · Wie KI wirklich arbeitet

Ihr eigener Fall
Plausibel statt wahr
Blindes Vertrauen
Schöpfung durch Worte
Der Computer dazwischen
Versteckte Anweisungen
KI als Spiegel
Grundhaltung
Transparenzpflichten (AI Act)

Woche 2 · Wo KI schon mitarbeitet

Ihre digitalen Mitarbeiter
Blick in die Datenwege
Die Inventur Ihres Arbeitstags
Zwölf Muster der Zusammenarbeit
Ihre Auswertung
Wahrscheinlichkeit statt Wahrheit
Sichtbarkeit
KI-Kompetenz (Artikel 4)

Woche 3 · Aufträge statt Zaubersprüche

Ihr Messpunkt
Die fünf Auftragselemente
Eigene Assistenten bauen
Das Drei-Prompts-Experiment
Das Weltbild Ihrer KI
Auftrag
Anbieter oder Betreiber?

Woche 4 · Prüfen statt glauben

Warum wir glauben
Antworten mit Beleg
Ihr Vertrauensprotokoll
Wenn KI nicht denkt
Automation Bias
Ihre persönliche Quote
Prüfregel
Menschliche Aufsicht

Woche 5 · Abgeben und behalten

Drei Spalten
Modelle im eigenen Haus
Ihre Sortierung
Protokolle ohne Autor
Prompt Injection
Was dagegen hilft
Ihre Einfallstore
Ihre Grenze
Verbote und Hochrisiko

Woche 6 · Ihre Leitlinie

Ihre Redaktionssitzung
Regeln im Team verankern
Der Barbier zu Köln
Der Einwandtest
Vom Ich zum Wir
Team
Governance und Haftung
Die Endfassung

Abschlussprüfung und Zertifikat

Rahmenbedingungen

Die Human-AI Masterclass bereitet Sie gezielt auf die Anforderungen der europäischen KI-Verordnung (EU AI Act) vor, insbesondere auf Artikel 4 zur KI-Kompetenz, der seit Juli 2026 in entschärfter Fassung gilt. Jede der sechs Wochen klärt einen Baustein des rechtlichen Rahmens: Transparenzpflichten, KI-Kompetenz, die Rollen von Anbieter und Betreiber, menschliche Aufsicht, verbotene Praktiken und Hochrisiko-Anwendungen sowie die Pflichten im Team. Egal, ob Sie täglich mit KI arbeiten oder gerade erst anfangen – ich hole Sie dort ab, wo Sie stehen.

Mir ist wichtig, dass die Inhalte aktuell und praxisnah sind. Jede Woche beruht auf einem dokumentierten eigenen Experiment mit aktuellen KI-Systemen, und Sie arbeiten nicht an Übungsbeispielen, sondern an einer echten Situation aus Ihrem Arbeitsalltag. Sie inventarisieren einen Arbeitstag, führen ein Vertrauensprotokoll und sortieren Ihre Aufgaben nach dem, was Sie abgeben und was bei Ihnen bleibt.

Sie lernen in Ihrem eigenen Tempo und haben 24 Monate lang Zugriff auf die Inhalte. Interaktive Übungen, KI-gestütztes Feedback auf über 40 Einreichungen und persönliche Betreuung helfen Ihnen, das Wissen sicher anzuwenden. Mit der Abschlussprüfung erwerben Sie ein qualifiziertes Zertifikat, das Ihre Kompetenz im verantwortungsvollen Einsatz von KI bestätigt.

Die Rechtsinhalte dienen der beruflichen Weiterbildung und stellen keine Rechtsberatung dar.

Start jederzeit
Kosten: 990 €*
Umfang: 15 Stunden
Dauer: 6 Wochen

* zzgl. MwSt. Die Abschlussprüfung und die Zertifizierung kosten zusätzlich 500 € zzgl. MwSt.
Empfohlener Rhythmus: ein Kapitel pro Woche. Zwei Aufgaben laufen über mehrere Arbeitstage und lassen sich nicht an einem Abend nachholen.

Häufige Fragen

Reicht die Masterclass als Nachweis nach Artikel 4?

Artikel 4 schreibt keinen bestimmten Nachweis vor, und seit der Änderung durch den Digital-Omnibus wird ohnehin kein Ergebnis mehr verlangt, sondern eine Bemühung. Die Human-AI Masterclass liefert, was sich beschreiben lässt: strukturierte Weiterbildung mit definiertem Umfang, eine schriftliche KI-Leitlinie pro Person und optional ein Zertifikat mit Prüfung. Ob das für Ihren konkreten Fall genügt, klären Sie am besten mit Ihrer Rechtsabteilung — ich bin Professor für Mensch-Computer-Interaktion, kein Jurist.

Gilt Artikel 4 auch für kleine Unternehmen?

Die Pflicht knüpft am KI-Einsatz an, nicht an der Unternehmensgröße. Wer KI-Systeme betreibt, muss für KI-Kompetenz der Beteiligten sorgen — auch mit fünf Mitarbeitenden.

Können mehrere Mitarbeitende gleichzeitig teilnehmen?

Ja, und es lohnt sich: Die Leitlinien der Einzelnen sind der Rohstoff für eine Team-Leitlinie — die letzte Kurswoche behandelt genau diesen Schritt. Für Gruppen fordere ein Angebot an: webinar@nestler-akademie.de

Erfolg entsteht, wenn Wissen fließt

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Christlain N.
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Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Seminar. Es vermittelte wertvolles Wissen darüber, wie man digitale Inhalte barrierefrei gestaltet, mit einem starken Fokus auf rechtliche Rahmenbedingungen und technische Richtlinien. (...)

Nina L.
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Der Kurs ist gut strukturiert und bietet eine fundierte Einführung in die digitale Barrierefreiheit. Die praktischen Hinweise sind klar und verständlich, und Prof. Dr. Nestler vermittelt die Grundlagen gut nachvollziehbar. Besonders hilfreich fand ich die Abschnitte zu spezifischen Tools und Techniken (...)

Tobias F.
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Sehr informativ und gut präsentiert. Der Kurs behandelt die Grundlagen, die man für Barrierefreiheit braucht. Die Erklärungen sind anschaulich und einfach zu verstehen. Ich kann diesen Kurs nur empfehlen.

Elena K.
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Absolut empfehlenswert! Prof. Dr. Nestler bringt das Thema digitale Barrierefreiheit praxisnah und verständlich rüber. Die Kursstruktur ist durchdacht, und die Inhalte decken wichtige Grundlagen ab. Besonders hervorzuheben sind die praktischen Übungen und anschaulichen Erklärungen. (...)

Henning C.
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Der Kurs deckt die Grundlagen ab, die jeder kennen sollte, der sich mit dem Thema beschäftigt. Allerdings geht er nicht in die Tiefe. Einige Informationen kommen zu kurz, da Werbung gemacht wird oder wiederholt betont wird, warum das BFSG wichtig ist. Da es der einzige deutschsprachige Kurs zum Thema ist, würde ich ihn zwar empfehlen, aber darauf hinweisen, dass es englischsprachige Alternativen mit mehr Inhalt gibt.

Felix M.
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Ein großartiger Kurs mit einem kompetenten Dozenten. Die Inhalte sind gut aufbereitet und die praktischen Übungen wirklich nützlich. Ich habe jetzt ein viel besseres Verständnis für die Wichtigkeit von Barrierefreiheit.

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(40 Bewertungen)

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Prof. Dr. Simon Nestler
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Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie Fragen zu diesem Kurs haben. Ich berate Sie persönlich zu den Inhalten und Ihren individuellen Anforderungen.

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