Die KI schreibt. Du haftest. Prüfen ist die neue Kernkompetenz.
New York, 2023. Ein Anwalt mit dreißig Jahren Berufserfahrung reicht sechs Präzedenzfälle ein: mit Aktenzeichen, mit Zitaten, in tadellosem Juristenenglisch. Kein einziger existiert. ChatGPT hat sie erfunden. 5.000 Dollar Strafe — und sein Name ging um die Welt. Das Bittere: Er hat sogar nachgefragt, ob die Fälle echt sind. Bei ChatGPT. Die Maschine hat ihm versichert, alles sei korrekt. Unter deinen Texten steht nicht „verfasst von einem Sprachmodell“. Da steht dein Name. Die Pressemitteilung, das Angebot, der Bescheid, das Gutachten: Wer unterschreibt, verantwortet — daran hat die KI nichts geändert. Sie hat nur die Menge dessen vervielfacht, was zur Unterschrift vorliegt. Deshalb ist Prüfen die eigentliche neue Kernkompetenz, nicht Prompten. Aber Vorsicht mit dem naheliegenden Schluss: „Ich prüfe ab jetzt alles“ ist keine Regel, sondern ein guter Vorsatz — und er stirbt in der ersten stressigen Woche. Was hält, ist eine Regel mit Auslöser. Zum Beispiel diese: In der Human-AI Masterclass schreibst du deine eigene Prüfregel — nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus deinem gemessenen Arbeitsverhalten: Eine Woche lang protokollierst du, was du tatsächlich prüfst und was du durchwinkst. Aus dem Ergebnis wird eine Regel, die zu deiner Arbeit passt und deshalb auch unter Druck hält. Wer die Haftung für KI-Texte ernst nimmt, braucht keine Regel, die alles prüft, sondern eine, die im Alltag greift. Die Human-AI Masterclass ist der Kurs zur Haftung für KI-generierte Inhalte, aus dem dieses Video stammt: sechs Wochen, sechs Entscheidungen, am Ende deine eigene KI-Leitlinie.
… Lehrende und Lernende einander auf Augenhöhe begegnen
… Menschen den Mut haben, eigene Antworten zu finden
… Qualität und Prägnanz den Unterschied machen
… digitale Technologien Wissen zugänglich machen
… nicht nur der Inhalt, sondern auch die Methode inspiriert
Der Kurs zur Haftung für KI-generierte Inhalte ist Teil der Human-AI Masterclass. Die Human-AI Masterclass besteht aus sechs Modulen, eines pro Woche, dazu der Einstieg und der Abschluss. Jedes Modul endet mit einer Entscheidung Ihrer Leitlinie: Grundhaltung, Sichtbarkeit, Auftrag, Prüfregel, Grenze und Team. Dazu in jedem Modul ein Baustein des AI Act und ein Werkzeug mit dem Auswahlkriterium dahinter. Quizze und Pausen sind hier nicht aufgeführt.
| Willkommen |
| Ihr Kursziel |
| Der Wochenrhythmus |
| Zeit und Aufwand |
| Ihr Ausgangspunkt |
| Ihr eigener Fall |
| Plausibel statt wahr |
| Blindes Vertrauen |
| Schöpfung durch Worte |
| Der Computer dazwischen |
| Versteckte Anweisungen |
| KI als Spiegel |
| Grundhaltung |
| Transparenzpflichten (AI Act) |
| Ihre digitalen Mitarbeiter |
| Blick in die Datenwege |
| Die Inventur Ihres Arbeitstags |
| Zwölf Muster der Zusammenarbeit |
| Ihre Auswertung |
| Wahrscheinlichkeit statt Wahrheit |
| Sichtbarkeit |
| KI-Kompetenz (Artikel 4) |
| Ihr Messpunkt |
| Die fünf Auftragselemente |
| Eigene Assistenten bauen |
| Das Drei-Prompts-Experiment |
| Das Weltbild Ihrer KI |
| Auftrag |
| Anbieter oder Betreiber? |
| Warum wir glauben |
| Antworten mit Beleg |
| Ihr Vertrauensprotokoll |
| Wenn KI nicht denkt |
| Automation Bias |
| Ihre persönliche Quote |
| Prüfregel |
| Menschliche Aufsicht |
| Drei Spalten |
| Modelle im eigenen Haus |
| Ihre Sortierung |
| Protokolle ohne Autor |
| Prompt Injection |
| Was dagegen hilft |
| Ihre Einfallstore |
| Ihre Grenze |
| Verbote und Hochrisiko |
| Ihre Redaktionssitzung |
| Regeln im Team verankern |
| Der Barbier zu Köln |
| Der Einwandtest |
| Vom Ich zum Wir |
| Team |
| Governance und Haftung |
| Die Endfassung |
Die Human-AI Masterclass bereitet Sie gezielt auf die Anforderungen der europäischen KI-Verordnung (EU AI Act) vor, insbesondere auf Artikel 4 zur KI-Kompetenz, der seit Juli 2026 in entschärfter Fassung gilt. Jede der sechs Wochen klärt einen Baustein des rechtlichen Rahmens: Transparenzpflichten, KI-Kompetenz, die Rollen von Anbieter und Betreiber, menschliche Aufsicht, verbotene Praktiken und Hochrisiko-Anwendungen sowie die Pflichten im Team. Egal, ob Sie täglich mit KI arbeiten oder gerade erst anfangen – ich hole Sie dort ab, wo Sie stehen.
Mir ist wichtig, dass die Inhalte aktuell und praxisnah sind. Jede Woche beruht auf einem dokumentierten eigenen Experiment mit aktuellen KI-Systemen, und Sie arbeiten nicht an Übungsbeispielen, sondern an einer echten Situation aus Ihrem Arbeitsalltag. Sie inventarisieren einen Arbeitstag, führen ein Vertrauensprotokoll und sortieren Ihre Aufgaben nach dem, was Sie abgeben und was bei Ihnen bleibt.
Sie lernen in Ihrem eigenen Tempo und haben 24 Monate lang Zugriff auf die Inhalte. Interaktive Übungen, KI-gestütztes Feedback auf über 40 Einreichungen und persönliche Betreuung helfen Ihnen, das Wissen sicher anzuwenden. Mit der Abschlussprüfung erwerben Sie ein qualifiziertes Zertifikat, das Ihre Kompetenz im verantwortungsvollen Einsatz von KI bestätigt.
Die Rechtsinhalte dienen der beruflichen Weiterbildung und stellen keine Rechtsberatung dar.
* zzgl. MwSt. Die Abschlussprüfung und die Zertifizierung kosten zusätzlich 500 € zzgl. MwSt.
Empfohlener Rhythmus: ein Kapitel pro Woche. Zwei Aufgaben laufen über mehrere Arbeitstage und lassen sich nicht an einem Abend nachholen.
Deshalb heißt die Regel nicht „prüfe alles“, sondern „wisse, was du prüfst“. Der Kurs hilft dir zu unterscheiden: Was trägt deinen Namen und braucht Kontrolle — und was ist Arbeitsmaterial, das schnell sein darf?
Gerade dich. Der überarbeitete Entwurf fühlt sich an wie dein Text — die erfundene Zahl aus dem Entwurf steht aber noch drin. Überarbeiten ist kein Prüfen: Das ist eine der unbequemsten Erkenntnisse des Kurses.
Rechtlich kommt es auf den Einzelfall an — dafür gibt es Juristen. Nur: Dem Anwalt aus New York hat das nicht geholfen. Um die Welt ging sein Name, nicht der seiner Kanzlei. Verantwortung ist mehr als Haftung.
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